Meine Schwangerschaft Teil 1 – der schwarze Punkt

Unser erstes UltraschallbildAnfang Sommer 2008 kam uns Martina im Büro besuchen und hatte Niki  dabei – ihren zweiten Sohn. Ich durfte ihm sogar das Fläschen geben. Ab diesem Zeitpunkt war es mir endgültig klar – ich wollte ein Baby und zwar bald. Armin war ebenfalls von dieser Idee begeistert.

Lange hatte es nicht gedauert und meine Regel blieb aus. Ab zur Bipa um einen SS-Test zu besorgen – dieser war allerdings negativ. Ok, es muss ja auch nicht beim ersten Mal klappen. Doch da meine Unterleibsschmerzen nicht nachließen,machte ich einen weiteren Test -wieder negativ.

Ich fuhr in ein Wiener Krankenhaus, um mich zu vergewissern, dass mein Körper die richtigen Signale sendete. Dort war man sich nach einem (wiederum negativen) Test  sicher – es handelt sich „nur“ um Schmerzen, die die Regel ankündigen. Die Ärzte verschrieben mir Schmerzmittel, die mir helfen sollten, die Unterleibsschmerzen bis zu meiner Blutung (welche mich laut Meinung der Ärzte jederzeit ereilen sollte) zu überbrücken.

Zu Hause angekommen setzte ich mich sofort an den PC, um zu recherchieren. Ich fand heraus, dass es möglich ist, trotz negativer SS-Tests schwanger zu sein. Man könne die SS durch einen Bluttest bestätigen lassen. Diesen wollte ich nun unbedingt durchführen lassen. Ich fuhr also wieder in das besagte Spital und erklärte meine Situation erneut. Die Ärztin weigerte sich anfangs, mir Blut für die Untersuchung abzunehmen, doch als sie am Ultraschallbild „einen schwarzen Punkt“ sah verstummte sie… – und nahm mir doch Blut ab. Allerdings ließ man mich komplett im Dunklen und schickte mich ohne Auskunft über meinen Zustand nach Hause. Nebenbei erwähnt: mir wurde auch nicht gesagt, dass ich die mir Tags zuvor verschriebenen Schmerzmittel unbedingt absetzen müsse.

Aber ich wusste ohnehin sofort, was dieser „schwarze Punkt“ zu bedeuten hatte. Mein Herz zersprang beinahe vor lauter Glück! Ich musste es sofort Armin erzählen – er kam gerade von einer Operation nach Hause und lag dort schmerzgeplagt. Ich fuhr in meiner Mittagspause zu ihm, um die frohe Botschaft zu überbringen. Armin reagierte traumhaft. Er war überglücklich und hielt mich sehr lange im Arm. Es war unbeschreiblich schön! Für mich war das einer der glücklichsten Momente in meinem Leben.

Am nächsten Tag (am Weg in die Arbeit) läutete mein Handy und eine Angestellte des Krankenhauses teilte mir sachlich und gefühlslos mit „die Ärztin hatte recht. Sie sind schwanger“. Damit war das Telefonat beendet. Kein Wort darüber, wie weiter vorzugehen ist, keine Silbe, was zu tun sei.

Ich war außer mir vor Freude.

Ein Gedanke zu „Meine Schwangerschaft Teil 1 – der schwarze Punkt

  1. Nina

    Hallo!

    Ich habe mich immer ausgekannt!
    Freue mich auf weiteres!

    Liebe Grüße
    Nina

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