Beikost einführen – Teil 1

gesundmachtgluecklichBald ist es auch bei uns soweit – langsam und behutsam soll mein Sohn Beikost geboten bekommen. Ich habe mich intensiv und ausführlich im Internet schlau gemacht und viele Seiten durchgeackert.  Die Fülle an Information ist gewaltig – so meinen manche, Karotten seien nicht empfehlenswert, während viele andere gerade Karotten als Einstiegskost empfehlen. Hier meine Erkenntnisse und Schlüsse – vor allem was Beikost bei allergiegefährdeten Kindern betrifft (und bei denen ich hoffe, dass auch Joey davon profitiert):

Die ersten Mahlzeiten sollten immer aus wenigen, sorgfältig ausgewählten Lebensmitteln bestehen, die erfahrungsgemäß selten Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen. Hauptallergene, wie Kuhmilch, Weizen, Soja, Fisch, Nüsse, Zitrusfrüchte, Sellerie, Zusatzstoffe und Industriezucker sollten während des gesamten ersten Lebensjahres nicht gegeben werden. Selbstverständlich kann grundsätzlich jedes Nahrungsmittel unverträglich sein und es muss auf individuelle Gegebenheiten eingegangen werden.

Hat mindestens ein Elternteil Allergien, so ist das Baby erblich vorbelastet und hat damit ein erhöhtes Allergierisiko. Bei allergiegefährdeten Säuglingen ist es besonders wichtig, Beikost nicht vor dem 7. Lebensmonat anzubieten. Leidet ein Elternteil unter Allergien besteht ein Risiko der Vererbung von bis zu 30 %. Diese Lebensmittel (und ihre Kreuzallergene) sollten bei allergiegefährdeten Kindern deshalb erst nach dem 2. Geburtstag geben.

Die häufigsten Allergien bei Kleinkindern sind Milch- und Hühnereiweißallergie. Aber auch Soja und Weizen und Nüsse sind stark allergen. Ebenso wie Kuhmilch, sind auch Ziegen-, Schaf- und Stutenmilch nicht zur Ernährung für Babys geeignet. Deren Eiweiße sind zum großen Teil identisch mit denen der Kuhmilch und taugen daher nicht als Ersatz zur Allergieprophylaxe.

Welches Nahrungsmittel kann ich meinem Baby ab wann anbieten?

nach dem 6. Monat: mildes Gemüse (z.B. Pastinaken, Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Kartoffeln); Getreideflocken (Reis, Hirse); Obst (Apfel, Birne, Banane); Fleisch (mageres Rind- oder Geflügelfleisch); Reiswaffeln;

Kuhmilchersatz (zur Zubereitung von Breien):
Mandelmilch ( aus geschälten Mandeln, als Milchersatz: 1 Teel. Mandelmuß + 100 ml Wasser gut aufschütteln)

nach dem 8. Monat: Obst (Melone, Pfirsich); Getreideflocken (Hafer, Dinkel); Dinkelstangen
nach dem 10. Monat: Brot (zuerst Dinkel- und Roggenbrot), glutenhaltige Getreide (Weizen), Nudeln. Weiterhin nur glutenfreies Getreide!
ab einem Jahr: kann Joey langsam an normale, sparsam gewürzte Erwachsenenkost heran geführt werden.
Während der Vollstillzeit braucht ein Baby keine zusätzliche Flüssigkeit, mit der Einführung der Beikost kann man auch zu den Mahlzeiten etwas zu trinken anbieten. Als Getränk im ersten Lebensjahr eignet sich Wasser am besten, nach und nach kann man dem Kind ungesüßten Tee (keinen Instant-Tee) und verdünnten (1:3) (eisenhaltigen) Saft anbieten. Man soll aber dabei bedenken, dass Kräutertee in zu vielen Mengen schon wie Heilmittel wirken und über längere Zeit nicht ohne weiteres gegeben werden soll. Als Saft kann man Apfel- oder Traube anbieten. Dabei immer Direktsaft verwenden.

Aus den genannten Obst, Gemüse- und Getreidesorten, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen sollten, können leicht Breie hergestellt werden. Als erstes Gemüse haben sich Karotten bewährt. Bei Unverträglichkeit gegenüber Karotten, über die gelegentlich berichtet wird, können andere nährstoffreiche Gemüse, z. B. Blumenkohl, Fenchel oder Brokkoli, gegeben werden.

Für den Obstbrei rührt man z.B. Hirseflocken mit der angegebenen Menge warmer Flüssigkeit (Wasser oder Milchersatz) an und fügt püriertes rohes oder gekochtes (oft besser verträglich) Obst zu. Wird der Brei nur mit Wasser zubereitet, sollte noch ½ – 1 Tl. Sonnenblumenöl zugefügt werden.

Für den Gemüsebrei eignen sich als Basis gut gekochte und pürierte Kartoffeln, sowie pürierte Zucchini, Spinat, Broccoli. Auch dies mit ½ – 1 Tl. kaltgepresstem Sonnenblumenöl ergänzen. Das Zugeben von Gewürzen oder Salz ist nicht notwendig. Evtl eine Spur Meersalz zugeben. Bitte gehen Sie nicht von Ihrem eigenen Geschmack aus. Der Geschmackssinn des Babys ist viel feiner und sensibler. Was uns vielleicht als fade vorkommt, schmeckt den Kindern bestens.

Der Getreide-Obst-Brei sollte milchfrei sein. Milch vermindert die Eisenresorption aus einer Mahlzeit. Da die Versorgung des Säuglings mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren durch die anderen Mahlzeiten (Muttermilch bzw. Säuglingsmilchnahrung, Rapsöl) gewährleistet wird, kann der Fettzusatz zum Getreide-Obst-Brei zur Geschmacksverbesserung in Form von Butter gegeben werden.

Der Beginn der Beikost mit einem fleischhaltigen Gemüse-Kartoffel-Brei dient in erster Linie der Eisenversorgung des Säuglings. Dies hat verschiedene Gründe. Die fetalen Eisenspeicher sind ab dem 5. bis spätestens 7.Lebensmonat weitgehend erschöpft. Der Eisenbedarf ist aufgrund des Wachstumsbedarfs relativ hoch. Die Bioverfügbarkeit von Hämeisen ist wesentlich höher als von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Zusätzlich verbessert Fleisch die Bioverfügbarkeit des pflanzlichen Eisens in einer Mahlzeit. Fleisch, vor allem Rindfleisch, liefert außerdem gut verfügbares Zink.

Als Fettzusatz ist Rapsöl empfehlenswert. Rapsöl vereinigt in sich die präventivmedizinischen Vorteile von Olivenöl (hoher Gehalt an Ölsäure) und Sojaöl (ausgewogenes Verhältnis von omega-3- und omega-6-Fettsäuren) und enthält relativ wenig gesättigte Fettsäuren.
Wichtig ist, dass immer nur je ein neues Nahrungsmittel eingeführt wird und im Anschluss mindestens 4-5 Tage nichts neues gefüttert wird. So kann man die individuelle Reaktion des Kindes beobachten und eine eventuelle Unverträglichkeitsreaktion dem betreffenden Auslöser leichter zuordnen. Verträgliche Obst-, Gemüse- und Getreidesorten sollen dann durchgewechselt werden, um eine einseitige Ernährung und eine Sensibilisierung zu vermeiden. Nicht vergessen: sobald das Baby feste Nahrung bekommt, benötigt es  auch zusätzlich Flüssigkeit. Als Getränk eignen sich Wasser (stilles Wasser, erhältlich im Drogerie Markt – ist speziell gekennzeichnet) und Tee (oft verträglich ist Fenchel). In der Regel werden Babys noch länger morgens und abends und evtl auch zwischendurch gestillt.

Was darf ein allergiegefährdetes Baby nicht essen?

Allergien werden immer häufiger, deshalb sollte nach Möglichkeit jedes Baby im ersten Jahr allergenarm ernährt werden. Folgende Nahrungsmittel sind daher besser zu vermeiden:

  • Tiermilch und deren Milchprodukte (Butter stellt eine Ausnahme dar), diese belasten außerdem die unreifen Nieren zu stark
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Beerenobst und Zitrusfrüchte
  • Tomaten, Zwiebeln
  • Ei
  • Roggen, Weizen, (Hafer)
  • Nüsse, Mandeln
  • Pilze
  • Soja

Ganz wichtig ist es, Honig im ersten Lebensjahr zu meiden! Honig kann bei Säuglingen eine schwere Vergiftung, den so genannten Säuglingsbotulismus hervorrufen. In den USA ist auch der Ahornsirup als Ursache für den Säuglingsbotulismus bekannt.  Dabei kommt es zunächst zu einer Lähmung des Darms die dann langsam den gesamten Organismus befällt. Nach einer Verstopfung kommt es zu Schlucklähmung, Sehstörungen, Muskelschwäche in Armen und Beinen, Halteschwäche des Kopfes und schließlich zur Atemlähmung.

Das Botulinumtoxin, das von den Bakterien gebildete Gift, wird bei höheren Temperaturen abgetötet, daher sind Kekse mit Honig relativ unbedenklich.

Überflüssig und schädlich ist Zucker. Obwohl und vor allem weil Muttermilch Zucker (Milchzucker) enthält, ist es nicht ratsam zusätzlichen Zucker zu verwenden. Der Zuckerkonsum fördert Karies und belastet die Bauchspeicheldrüse unnötig. Außerdem werden zum Abbau von Zucker Vitamine der B-Gruppe (z. b. Vitamin B1, ist besonders wichtig für Nerven, Herz und Muskeln) verbraucht, weswegen Zucker auch als Vitamin-B-Räuber bezeichnet wird. Zucker enthält nur leere Kalorien und keine Mineralstoffe. Es ist dabei vollkommen egal, welcher Zucker genommen wird. Zuckerarten sind an der Endung -ose zu erkennen.

Schädlich ist ebenfalls Salz, da es die Nieren eines Babys belastet. Der natürliche Salzgehalt im Gemüse reicht vollkommen aus. Gewürze sollten sparsam verwendet werden, da die Geschmacksnerven der Babys sehr empfindlich sind.

Was ist mit Fleisch?

Fleisch enthält viel Eisen. Es ist jedoch nicht zwingend notwendig, wenn darauf geachtet wird, eisenreiche Nahrungsmittel in Verbindung mit Vitamin C zuzufüttern. Die Eisenaufnahme wird durch Stillen verbessert.

Wenn ein Baby den Fleischgeschmack nicht mag, sollte dies akzeptiert werden. Mag das Baby Fleisch, kann es zwei- bis fünfmal wöchentlich Fleisch bekommen. Es eignet sich jedes qualitativ hochwertige, fettarme Fleisch, bestenfalls Bio-Fleisch. Rindfleisch ist besonders reich an Eisen.

Fleisch-Gläschen sind voller Zusatzstoffe, Salz, Zwiebeln, Kräuter. Sie eignen sich höchstens als Streichwurstersatz für Kleinkinder.

Was muss ich bei vegetarischer Ernährung beachten?

Damit die Eisenversorgung gesichert ist, sollte eisenreiches Getreide (Hirse) oder Gemüse (z.B. Fenchel, Brokkoli und Möhren) mit Obstmus oder -Saft gegeben werden. Das Vitamin C hilft dem Organismus des Babys das enthaltene Eisen besser verwerten zu können.

Sowohl tierische Milch als auch künstliche Säuglingsmilchnahrung hemmen die Eisenverwertung, Muttermilch dagegen optimiert sie.

Calciumquellen sind unter anderem Bananen und Sesamsamen oder Mineralwasser mit mehr als 250mg Calcium.

Vegetarische Ernährung von nicht gestillten Kindern sollte immer sorgfältig mit dem Kinderarzt, eventuell auch bei einer Ernährungsberatung besprochen werden.

http://www.rabeneltern.org/ernaehrung/wissenswertes/erste_beikost.shtml – top

Beim Zubereiten von Babynahrung sollten Lebensmitteln aus kontrolliert-biologischem Anbau der Vorrang gegeben werden, dies ist je jünger das Baby, umso wichtiger! Sehr nitratreiche Gemüse wie z.B. Spinat sollten im Zweifel aus dem Gläschen gegeben werden. Babynahrung sollte nie lange gekocht, sondern lediglich gedünstet werden und kann problemlos auf Vorrat zubereitet und dann portionsweise eingefroren werden. Zu Anfang, wenn das Baby nur kleine Mengen verspeist, eignet sich ein Eiswürfelbehälter besonders (Hierbei unbedingt auf Hygiene achten!). Oder man entnimmt kleine Portionen aus dem Gläschen. Diese haben den Nachteil, dass sie sich nicht als Fingerfood eignen. Weiterhin sind sie teuer und man muss bei jedem Glas die Zutatenliste genau studieren, damit das Baby nicht versehendlich mit Zutaten wie Salz, Zucker, Gewürzen, Vollmilch, Sahne o.ä. “überrascht” wird.

Was ist mit den Nährstoffen?

In der Beikost ergänzen sich die verschiedenen Mahlzeiten zu einer ausgewogenen Tagesernährung entsprechend den Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr.

Ausnahmen sind Eisen und Jod. Bei Selbstzubereitung der Beikost bleibt die Eisenzufuhr um etwa 20% unter der Empfehlung. Die Zusammenstellung der Beikostmahlzeiten im „Ernährungsplan“ fördert die Bioverfügbarkeit von Eisen aber erheblich.

In Bezug auf die Jodzufuhr sind Säuglinge, die nicht mit industriell hergestellter Säuglingsnahrung ernährt werden, nach wie vor benachteiligt. Bei Selbstzubereitung der Beikost erreicht die Jodzufuhr nur etwa 50% der Empfehlung. Dies beruht darauf, dass bislang kein reines, zuckerfreies, jodangereichertes Vollkorngetreide für die Selbstherstellung vollwertiger Getreide-Mahlzeiten für Säuglinge angeboten wird. Bei Verwendung jodangereicherter industriell hergestellter Beikost könnten 150 % der Empfehlung erreicht werden.

Selbstzubereitete oder industriell hergestellte Beikost?

Im „Ernährungsplan für das 1. Lebensjahr“ ist selbstzubereitete oder industriell hergestellte Beikost möglich. Die Mutter sollte über die jeweiligen Vor- und Nachteile von selbstzubereiteter und industriell hergestellter Beikost unterrichtet werden. Dann kann sie nach eigener Abwägung ihre Entscheidung treffen.

Industriell hergestellte Beikost ist praktisch frei von Pestizidrückständen und bietet somit einen zusätzlichen Sicherheitsstandard gegenüber den Lebensmitteln des allgemeinen Verzehrs. Aber auch letztere werden von der staatlichen Lebensmittelüberwachung kontrolliert. Sie sind hinreichend sicher für die Ernährung von Säuglingen.

Industriell hergestellte Beikost ist als Convenience-Produkt teurer. Selbstzubereitung erfordert erhöhten Aufwand und besondere Sorgfalt.

Bei Selbstzubereitung der Beikost hat es die Mutter in der Hand, die Auswahl der Lebensmittel in gewünschter Weise zu beschränken. Selbstzubereitete Mahlzeiten bieten eine größere Geschmacksvielfalt. Zusätze wie Salz und Zucker, die in industriell hergestellter Beikost weit verbreitet sind, werden bei Selbstzubereitung nicht benötigt.

Das Angebot industriell hergestellter Beikost umfasst derzeit etwa 540 Produkte. Etwa die Hälfte davon sind Breimahlzeiten, die im Prinzip den Mahlzeiten des „Ernährungsplans“ entsprechen.

Auffallend ist der niedrige Fettgehalt in den industriell hergestellten Beikostmahlzeiten. Er erreicht z.B. in fleischhaltigen und vegetarischen Menüs sowie Getreide-Obst-Breien nur etwa die Hälfte des empfohlenen Fettgehalts der Selbstzubereitung. Industriell hergestellte Menüs enthalten heute im Gegensatz zu früher etwa 20% weniger Fleisch als die Rezepte für die Selbstzubereitung.

Weit verbreitet ist die Nährstoffanreicherung in industriell hergestellter Beikost, vor allem mit Vitaminen in Milch-Getreide-Breien.

Wie viel sollte mein Baby essen?

Diese Entscheidung muss das Baby selbst treffen. Gesunde Babys und Kinder verfügen noch über ein gesundes Hunger- und Sättigungsgefühl und wir sollten alles tun, um dieses nicht zu zerstören. “Mengenangaben”, z.B. die klassische Gläschenmenge von ca. 200 g, sind lediglich Durchschnittswerte: Wie es Kinder gibt, die das Doppelte essen, muss es Kinder geben, die nur die Hälfte benötigen.

Was und wie viel sollte mein Baby trinken?

Auch wenn ein nach Bedarf gestilltes Baby seinen gesamten Flüssigkeitsbedarf an der Brust stillen kann, hat es sich bewährt, zu der ersten Beikost auch zusätzliche Flüssigkeit (aus einer Tasse, einem Becher oder einer Trinklerntasse) anzubieten.

Das ideale Getränk ist Wasser. Er kann bedenkenlos abgekochtes (auch sehr hartes) Leitungswasser trinken, außer die Hausleitungen sind aus Blei. Eine zu hohe Bleiaufnahme gefährdet die geistige Entwicklung, kann Immunschwäche und Nierenerkrankungen verursachen. Anzeichen: Mattheit, Appetitlosigkeit. Neuverlegte Kupferleitungen und Trinkwasser mit einem ph-Wert unter 6.5 sind ebenfalls ein Risikofaktor. Der Grenzwert für Kupfer im Trinkwasser könnte überschritten sein. Eine zu hohe Kupferaufnahme kann bei Babys zu Immunschwäche, Leberschäden, frühkindlicher Leberzirrhose führen. Anzeichen: Gelbfärbung der Haut. Trinkwasser wird häufig kostenlos von den Wasserwerken analysiert, wenn Kleinkinder im Haushalt leben. Ein weiterer Ansprechpartner zu diesem Thema sind die Gesundheitsämter. In solchen Fällen ist einem nitrat- und kohlensäurearmen Mineralwasser der Vorzug zu geben.

Auch dünne, ungezuckerte Früchtetees oder Roibuschtee können angeboten werden, ebenso sehr stark verdünnte Fruchtsäfte, wenn das Baby Wasser pur nicht mag. Hierbei ist aber zu bedenken, dass auch ein verdünnter Saft noch viel (Frucht)Zucker enthält und die Zähne angreift.

Kräutertees eignen sich nicht als tägliche Getränke! Kräuter haben medizinische Wirkungen und Nebenwirkungen, außerdem immunisiert der kindliche Körper auf Dauer gegen die Wirkstoffe und spricht dann auf pflanzliche Medikamente möglicherweise nicht mehr an.

Dauernuckeln am Fläschchen verursacht Karies. Selbst dann, wenn es sich um Wasser handelt, denn dieses schwemmt den “Karieskiller” Speichel von den Zähnen. Deshalb sollte dem Baby die Flasche nicht zum Selbsttrinken in die Hand gegeben werden und möglichst früh auf einen Becher umgestellt werden.

Das Wichtigste für die Praxis

  • Für alle Säuglinge sollte mit der Beikost ab dem 5. bis 7. Lebensmonat begonnen werden.
  • Für die Beikost sind nur wenige nährstoffreiche Lebensmittel in aufeinander abgestimmten Mahlzeiten erforderlich.
  • Beikost kann in Form selbstzubereiteter oder industriell hergestellter Mahlzeiten gegeben werden.
  • Auch besondere Ernährungserfordernisse lassen sich mit den allgemeinen Beikostempfehlungen berücksichtigen.

Meinem Baby sollten 1 x täglich (die ersten zwei Lebensjahre) und 3 x täglich (ab dem 3. Lebensjahr) gründlich die Zähne geputzt werden. Empfohlen wird eine erbsengroße Menge an Zahnpasta.

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