Beikost – Teil 2: Mein Baby bekommt Brei…

Mensi pixelio.deAus den genannten Obst, Gemüse- und Getreidesorten, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen sollten, können leicht Breie hergestellt werden. Als erstes Gemüse haben sich Karotten bewährt. Bei Unverträglichkeit gegenüber Karotten, über die gelegentlich berichtet wird, können andere nährstoffreiche Gemüse, z. B. Blumenkohl, Fenchel oder Brokkoli, gegeben werden.

Für den Obstbrei rührt man z.B. Hirseflocken mit der angegebenen Menge warmer Flüssigkeit (Wasser oder Milchersatz) an und fügt püriertes rohes oder gekochtes (oft besser verträglich) Obst zu. Wird der Brei nur mit Wasser zubereitet, sollte noch ½ – 1 Tl. Sonnenblumenöl zugefügt werden.

Für den Gemüsebrei eignen sich als Basis gut gekochte und pürierte Kartoffeln, sowie pürierte Zucchini, Spinat, Broccoli. Auch dies mit ½ – 1 Tl. kaltgepresstem Sonnenblumenöl ergänzen. Das Zugeben von Gewürzen oder Salz ist nicht notwendig. Evtl eine Spur Meersalz zugeben. Bitte gehen Sie nicht von Ihrem eigenen Geschmack aus. Der Geschmackssinn des Babys ist viel feiner und sensibler. Was uns vielleicht als fade vorkommt, schmeckt den Kindern bestens.

Der Getreide-Obst-Brei sollte milchfrei sein. Milch vermindert die Eisenresorption aus einer Mahlzeit. Da die Versorgung des Säuglings mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren durch die anderen Mahlzeiten (Muttermilch bzw. Säuglingsmilchnahrung, Rapsöl) gewährleistet wird, kann der Fettzusatz zum Getreide-Obst-Brei zur Geschmacksverbesserung in Form von Butter gegeben werden.

Link: http://www.allsana.de/seite/infotipp9.erste-beikost.htm

Im nächsten Teil: Ich bin Allergiker-was nun?

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